| as haben Kinder, Künstler und Erfinder gemeinsam? Sehr viel! Eine gehörige Portion Neugierde zum Beispiel, die Fähigkeit zu Staunen und die unglaubliche Ausdauer, mit der sie spielerisch die Welt entdecken und stetig versuchen, neue Erkenntnisse zu Tage zu fördern.
Lernen hat nur oberflächlich etwas mit Nachahmung, Wiederholung und Übung zu tun. Lernen braucht in erster Linie Achtsamkeit, eine eigene Frage, und eine Idee davon, wie die Antwort aussehen oder wie man sie finden könnte. Wer etwas herausfinden oder auch nur nachvollziehen möchte, braucht eine Vorstellung davon und muss diese in der dinglichen Welt überprüfen. So erfahren wir, ob unser inneres Bild richtig ist, wir können es anpassen und Details immer genauer betrachten und bezeichnen. Dabei |  lernen wir etwas - über uns selbst und über die Welt. Lernen ist damit immer auch ein kreativer Prozess. Die Förderung von Kreativität bekommt so eine essistenzielle Bedeutung für die Bildung. Denn Bildung ist, einfach gesagt, das Ergebnis von Lernen. Kunstpädagogik ist darüber hinaus ein Medium, mit dem sich verschiedene Bildungsbereiche aus der eigenen Lebenswelt und der Kulturgeschichte ganzheitlich ansprechen lassen. Dazu entwickelt Atelier mobil e.V. entlang der kindlichen Neugier und dem menschlichen Wissensdurst ästhetisch-kreative und gestalterische Angebote, bei denen eigenes und gemeinsames künstlerisches Tun zum Ausgangspunkt für Bildungsprozesse und Lernerfahrungen wird. -weiter- |